Friday, November 03, 2006


Sudbetrieb??? Das ich nicht lache! Eine ordinäre Verschwörung der Bierfeinde wird hier unter dem Deckmäntelchen des Sudbetriebs hinterfotzig vollzogen! Als leidenschaftlicher Bieranhänger empfinde ich es als Frechheit, die heimischen Brauereien einer breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten! Braukultur ist unsere Identität, sie uns einfahch vorzuenthalten ist ebenso schändlich wie unvollständige Exemplare der Zeitung "Österreich" an diversen Wiener U-Bahnstationen gratis zu verteilen. Bier als Kulturgut wird mit großflächiger Promotion verboten, die "lecture ordinaire" Österreich durch Funk, Fernsehen und non-imaginative Flachwichser ins Grenzenlose gehypt und als nationalverbindendes Medium angeprießen. Wer soll das noch verstehen? Vor allem in Zeiten, in denen Wolfgang F. nahezu tagtäglich unsinnige und vor Eigenpropaganda platzende Leitsätzchen im eigenen Medium platziert, die jeder Stilprüfung durch neunjährige Sonderschüler nicht trotzen würden? Da wiederum ist der Sudbetrieb von Vorteil: Ihm kann durch eine simple Tafel der Zutritt verboten werden!

Monday, September 25, 2006

Nachdem die letzten beiden Einträge zu massiven Problemen geführt haben, diverse Drohungen und eine Klage von Vera Russwurm gegen das BZÖ zur Folge hatten, soll die heutige Thematik komplett wertfrei geführt und ausgearbeitet werden. Das Bier. Des Menschen bester Freund - natürlich neben Ehefrau und Hund. Ein kühler, erfrischender Schluck Gerste, Hopfen, Hefe,, klaren Quellwassers. Mhhhhh, einfach deliziös, diese biblische Köstlichkeit. Und genau jenes Gebräu soll nun von einigen, wenigen, radikalen Splittergruppen in die Verdammung geschickt werden. Ein uns zugestellter Brief hierzu:

Sehr geehrte Brau Union,

nach langem Zusehen und des Versuchs ein friedliches Miteinander zu kommunizieren, mussten wir, die Freunde des chinesischen Grüntees e.V. zum Schluss kommen, dass Biertrinker nicht mit den Statuten unserer Gesinnungsgemeinschaft konform gehen. Deswegen fordern wir den radikalen Auslieferungsstopp jeglicher hopfenhaltiger Getränke, einschließlich Radler, Hopfentee und Hopfensirup. Wir sehen uns durch die de facto Monopolstellung des Bieres in unserer friedlichen Teekultur dermaßen beschnitten, dass das Totalverbot als einziger Ausweg gefordert werden muss. Die Entscheidung fiel uns bei Weitem nicht einfach, jedoch ist die Diskrimierung der Teefreunde keine zu tolerierende Sache, deswegen diese Maßnahme.

Auf baldifge Umsetzung hoffend,

die Freunde des chinesischen Grüntees e.V.
Der letzte Auszug aus Westenthalers Plänen rief die einigen, wenigen BZÖ-Anhänger auf den Plan und meine Person wurde durch mannigfalte Beschimpfungen in Misskredit gebracht. Eben dieser Mann, der links auf dem Foto zu sehen ist und selbst als die typhuskranke Halbschwester von Osama bin Laden und gute Bekannte von Jörg Haider vorstellig wurde, lehnte sich mit seinen Äußerungen weit aus dem orangenen Fenster. Hierzu einige Passagen seiner Depesche:

"...sehr missfiel mir der Vergleich mit Columbos Trenchcoat und unserem Spitzenkanditaten Ing. Peter Westenthaler. Wie können sie es wagen, diesen Mantel als braun darzustellen und Westenthaler bloß als zerknautscht?"

Lieber Herr unbekannt,
ich enthalte mich gezielt unbelegbaren Diffamierungen, verspreche aber, diesen Fehler nicht wieder zu begehen!

"Keineswegs ist es das Ziel, diverse diebische Kreaturen in den Exkonzern unseres ökonomischen Quereinsteigers Veit Schalle zu integrieren." Die einzige getätigte Aussage in diese Richtung betrifft Vera Russwurm, die ebenfalls abgeschoben werden soll! Ihre Machwerke sind mehr als kriminell.

Lieber entrüsteter BZÖ-Wähler,
auch hier bitte ich um Entschuldigung, es gab Probleme bei den Recherchearbeiten, ständig dröhnte beim Durcharbeiten der Homepage die Stimme eines Irren aus dem Off, es muss sich um einen Computervirus handeln, unsere EDV-Techniker sind mit dem Beheben des Problems beschäftigt.

"Der Umgang mit den Österreichischen Bundesbahnen ist indiskudabel! Von Infrastrukturminister Gorbach bestens entfilzt, gibt es nicht einmal mehr in Ausnahmefällen längere Wartezeiten als sieben Stunden! Davon redet natürlich niemand! Weiters wäre ein Upgrade sinnlos, denn alle Wagenklassen enthalten den gleichen, einmaligen Komfort! Ich bin über ihre Recherchearbeiten überaus enttäuscht und das BZÖ wird Klage gegen Sie und Ihren linkslinken Vernaderungsjournalismus einreichen!
xxx

Lieber Herr xxx,

ich enthalte mich jedes weiteren Kommentares...

Was haben der Mann, der mit dem Gesicht in unsere Antlitze stiert und der Mantel des TV-Urgesteins Peter Falk alias Columbo gemeinsam?
Richtig, beide wirken dermaßen zerknautscht, dass man sich schämen würde, sie neben die längst überfüllte Altkleidersammlung zu deponieren - irgendwer könnte ja sehen, was für braunen Unrat man zu Hause jahrelang sammelte - und - beide werden nicht mehr allzu lange über die heimischen TV-Schirme flimmern.
Mischt sich bei Columbo ja berechtigterweise ein Quäntchen Demut in den Abschied, so kann man dies bei Westi wahrscheinlich ausschließen. Oder gibt es tatsächlich Menschen, die dem Mann, der 300.000 nichtösterreichische Staatsbürger per ÖBB/Postbus abschieben lassen möchte, eine Träne nachweinen? Alleine der Gedanke, diese Leute per Bahn auszuweisen ist doch grotesk - ist doch hinlängst bekannt, dass die ÖBB im Schnitt mehr als 13 Stunden Verspätung bei Fernreisen aufweisen. In dieser Zeit würden sich die Nichtösterreicher all ihre Tickets gratis upgraden lassen und den Sonderzug "Karl Heinz Express" nach Capri nehmen! Westenthaler ist diese Tatsache natürlich bewusst und bietet laut der neuesten APA-Presseaussendung den Wählern ein neues Wahlzuckerl an. "Nach Absprache mit unserem Listenkandidaten Veit Schalle können wir es uns durchaus vorstellen, alls 300.000 Ausländer nach dem Ausscheiden von Vera Russwurm als deren Nachfolger in Billawerbespots unterzubringen."
Die mediale Wirkung ist wahrscheinlich bahnbrechend und die dem Volk auf der Tasche liegenden Sozialschmarotzer könnten sich ihre Gebisse und Totalsanierungen nun selbst finanzieren. Man stelle sich bloß vor, wie der nigerianische Asylwerber Mahmout Werbung für Wiener Zucker ("white powder") macht, oder der strengmuslimische Gelehrte Ahmed S. inmitten des Ramadan in eine Schweinsschnitzelsemmel beißt! Einfach herrlich, diese Art der gelebten Integration.